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in die Zukunft.

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Jahrhundert-Projekt Cargo Sous Terrain

Cargo Sous Terrain ist ein nachhaltiges, automatisiertes Gesamtlogistiksystem, welches einen flexiblen, unterirdischen Transport von Paletten und Behältern für Pakete, Stückgüter, Schüttgut inklusive Zwischenlagerung erlaubt. Güter sollen zukünftig vollautomatisch durch das gesamte Schweizer Mittelland transportiert werden. Tunnels verbinden Produktions- und Logistikstandorte mit Ballungsräumen. In der City verteilt Cargo Sous Terrain die transportierten Güter zusammen mit Partnern in umweltschonenden Fahrzeugen und leistet einen Beitrag zur Entsorgung. Die komplette Umsetzung soll bis zum Jahr 2030 beendet sein.

Am 23. Januar 2018 wurde bei einer offiziellen Pressekonferenz in Anwesenheit von Bundesrätin Doris Leuthard informiert, dass bei entsprechender Gesetzesänderung, dass dieses Jahrhundert-Projekt umgesetzt wird und bereits 100 Millionen Franken an Eigenkapital vorhanden sind um die Baubewilligung für das erste Teilstück von Härkingen nach Zürich zu realisieren. 

Zur offiziellen Pressemitteilung vom 23. Januar 2018

Wir sind Teil des visionärsten Projekts, das in der Schweiz derzeit vorangetrieben wird und investieren aus der Schweiz für die Schweiz in dieses Jahrhundert-Vorhaben, das seinesgleichen noch sucht.

Mit dem Bescheid des Schweizer Bundesrates Ende September 2018 rückt die Realisierung des digitalisierten Güterverkehrs-Systems Cargo Sous Terrain (CST) näher. Die vom Bundesrat angekündigte Vernehmlassung ist der erste Schritt hin zu einem CST-Bundesgesetz. Parallel mit dem Vernehmlassungsprozess arbeitet CST an der Weiterentwicklung des Projektes. Mit einem vom Verwaltungsrat beschlossenen Investitionsplan wird das Schweizer Aktionariat weiter gestärkt und die Finanzierung abgesichert.

Zur offiziellen Pressemitteilung vom 28. September 2018

Zum Artikel im Freiämter vom 9. Oktober 2018

Bildlegende: Die Delegation von Cargo sous terrain bei Bundesrätin Leuthard am 23.01.2018:
Fabrice Zumbrunnen (Migros), Stefan Schimon (Gotthard 3/Antrimon), Daniel Wiener (CST),
Peter Sutterlüti (CST), Bundesrätin Doris Leuthard, Marco Rosso (Meridiam), Jianzhong Guan (Dagong),
Dieter Bambauer (PostLogistics), Amir Nayeri (Meridiam), Joos Sutter (Coop)

Im November 2016 hatte die Landesregierung eine Reihe von Voraussetzungen genannt, um das Vorhaben auf dem Gesetzgebungsweg zu unterstützen. CST erfüllt die Bedingungen des Bundesrates:

- Umwandlung des Fördervereins CST in eine Aktiengesellschaft
- Erbringen von Investitionsbeiträgen von CHF 100 Mio. für die Planungs- und Baubewilligungsphase
- Nachweis der Verankerung bei Händlern, Verladern und Logistikern
- Unterstützung der Kantone entlang der ersten Teilstrecke (BE, SO, AG, ZH)
- Diskriminierungsfreier Zugang zum System
- Verzicht auf Subventionen der öffentlichen Hand

Mit CST kann die Schweiz bis 2045 ein automatisiertes, digital gesteuertes Gesamtlogistiksystem erhalten, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und die Lebensqualität langfristig begünstigt. Es bedient im Vollausbau über 80 Hubs zum Ein- und Ausladen von Waren für Industrie und Handel, wovon rund 10 Millionen Menschen profitieren werden.

Die erste Teilstrecke des Tunnelsystems verbindet ab 2030 den Logistikknotenpunkt Härkingen-Niederbipp mit Zürich. In den nächsten Jahren wird CST ein City-Logistik-Angebot für schweizerische Städte aufbauen, welches nach Eröffnung des CST-Tunnelsystems rentabel betrieben werden kann.

Klare Vorteile eines vollautomatisch betriebenen Netzes sind:

- Hohe Versorgungssicherheit und pünktliche Lieferungen von Paletten, Behältern und Paketen
- Umweltschonende Feinverteilung in Städten und Industriegebieten mit stadtgerechten Elektrofahrzeugen - 30% Reduktion des stätischen Güterverkehrs
- 40% Reduktion der schweren Lastwagen auf den bestehenden Verkehrswegen
- Vollumfänglicher Betrieb des Systems mit erneuerbarer Energie
- Grösstes unterirdisches Lagerhaus der Schweiz mit einer Million Quadratmetern Fläche
- Dank vollständiger Digitalisierung von der Quelle bis zur Senke äusserst flexibel

Das Netz wird von Genf bis St. Gallen und von Basel bis Luzern, mit einem ergänzenden Ast von Bern nach Thun, reichen.

Erfahren Sie in diesem kurzen Film, wie Cargo Sous Terrain genau funktioniert

Cargo sous terrain verbindet Industrie - und Logistikzentren mit den Städten durch einen unterirdischen Tunnel

 

 

 

Das Cargo sous terrain Gesamtlogistiksystem im komplett ausgebauten Zustand wird sich Genf bis St. Gallen und Basel bis Luzern ziehen.

Die erste Teilstecke von Cargo sous terrain kann im Jahr 2030 in Betrieb gehen.